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Vertragsrecht


Ein Vertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Die Einigung muß sich auf alle wesentlichen Bestandteile des Vertrages erstrecken. Obwohl die meisten Verträge auch dann wirksam sind, wenn sie mündlich geschlossen werden, empfiehlt es sich schon aus Gründen einer später etwa notwendigen Nachweisbarkeit, wichtige Verträge in schriftlicher Form abzuschließen.

Im deutschen Recht gilt das Prinzip der Vertragsfreiheit: Der Inhalt eines Vertrages kann von den Vertragspartnern frei vereinbart werden (soweit die Grenzen der verfassungsmäßigen Ordnung eingehalten sind).

Verträge werden zur Regelung der Rechtsbeziehungen zwischen den Vertragspartnern in den unterschiedlichsten Bereichen des Privatrechts, beispielsweise im Arbeitsrecht, Baurecht, Familien- und Erbrecht, Kauf- und Dienstleistungsrecht, Mietrecht, Vereinsrecht u.v.a.m., aber vereinzelt auch im öffentlichen Recht, abgeschlossen.

Verträge haben vom Grundsatz her primär den Zweck, durch eine klare Definition der beiderseitigen Rechte und Pflichten Streitigkeiten zu vermeiden, in Auseinandersetzungsfällen dann aber auch die Durchsetzung von Rechten zu ermöglichen.

Die wichtigsten Aufgaben des Anwalts auf dem Gebiete des Vertragsrechts sind die Ausarbeitung und Überprüfung von Verträgen sowie die Geltendmachung von Rechten gegen Vertragspartner, die ihre Verpflichtungen nicht einhalten.

Besonders im Bereich der Vertragsgestaltung und -prüfung besteht die Möglichkeit, abweichend von gesetzlichen Gebührenvorschriften Vereinbarungen mit dem Mandanten zu schließen, die unter Umständen eher angemessen sind als eine streitwertbezogene Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).
Näheres dazu finden Sie unter Gebührenregelungen.