Schadensersatzrecht


Ein nicht selbst verursachter Schaden kann aus einer vorsätzlichen oder ungewollten Verletzungshandlung (z.B. vorsätzliche Sachbeschädigung, Verkehrsunfall), aus einem Verstoß gegen Rechtspflichten (z.B. Verstoß gegen vertragliche Pflichten) oder aus höherer Gewalt (z.B. Sturmschaden) resultieren. In solchen Schadensfällen stellt sich für den Geschädigten stets die Frage, ob er einen Dritten für den ihm entstandenen Schaden in Anspruch nehmen kann. Dabei kann es sich natürlich um den Schadensverursacher selbst handeln, aber unter Umständen auch um jemand, der vertraglich eine Eintrittspflicht übernommen hat (insbesondere Versicherung) oder dem gesetzlich eine solche überbürdet wurde (in bestimmten Fällen etwa haftet der Prinzipal oder der Staat für Handlungen seiner Bediensteten).

Der Anwalt hat zunächst die Aufgabe, durch eine Analyse des Sachverhalts festzustellen, ob eine Haftung Dritter besteht, und ob etwaige Ansprüche aufgrund der Beweissituation letztlich auch durchsetzbar sind. Anschließend unterstützt er den Mandanten bei der außergerichtlichen und notfalls auch gerichtlichen Geltendmachung aller sich aus dem Schadensvorgang ergebenden Ansprüche.

Nach einem Schadensvorfall sollte man sich sofort anwaltlich beraten lassen. Die Kosten hierfür braucht niemand mehr zu scheuen, weil durch das neue Recht ab 1.7.2006 eine auf den Streitwert bezogene Abrechnung nicht mehr erfolgen muss. Die Gebühren sind nunmehr von Anwalt und Mandant frei zu vereinbaren. Sie können also selbst entscheiden, was Sie sich wert sind. Näheres zur Beratung finden Sie unter Gebührenregelungen.